Nach den massiven Regenfällen und dem Rekordhochwasser der Donau bei Passau (Pegelstand aktuell über 12,70 Meter -  Normal sind 6,80 Meter) wurde in mehreren Landkreisen Südostbayerns Katastrophenalarm ausgelöst.

Heute, 03.06.2013 um 10:47 Uhr, wurde für das Hilfeleistungskontingent "Hochwasser/Pumpen" des Landkreises Aschaffenburg Voralarm ausgelöst. Dies bedeutet, dass Personal organisiert und die Abfahrt in die Krisenregion vorbereitet werden musste. Die Feuerwehr Bessenbach ist hier mit dem Löschgruppenfahrzeug und dem Mehrzweckfahrzeug integriert.

Der Abfahrtstermin war für 19:00 Uhr geplant – Rückkehr erst im Laufe des Donnerstags.

Zur Zeit sind 17 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bessenbach mit insgesamt rund 170 Helfern sowie gesamt 35 Fahrzeugen auf dem Weg nach Passau, um die dort eingesetzten Feuerwehren bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Wie die Unterstützung im Detail aussehen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Wir werden sie nach der Rückkehr der Einsatzkräfte informieren.

 


Aktualisierung vom 04.06.2013 um 10:55 Uhr

Nachdem die Fahrzeuge pünktlich um 19 Uhr den Sammelpunkt in Hösbach in Richtung Passau verlassen konnten, erreichten sie nach ca. 10 Std. Fahrzeit Passau. Direkt nach der Ankunft bezogen die Kräfte ihr Quartier in der Berufsschule in Passau. Nach einer kurzen Verpflegung fand um ca. 08.00 Uhr die erste Lageeinweisung statt.

Die Bessenbacher Einsatzkräfte, die zusammen mit den Kameraden aus Dammbach (Landkreis-Löschzug 8) eingesetzt werden, bekamen einen Straßenzug in der Innenstadt Passaus zugeteilt, welchen sie aktuell noch abzuarbeiten haben. Unterstützt werden sie u.a. von 10 Mann der Bundeswehr.

Hier sind z.Zt. noch 12 offene Einsatzstellen, bei denen Keller ausgepumt werden müssen. Allerdings ist darunter auch eine wahrscheinlich recht langwierige Einsatzstelle - eine gesamte Tiefgarage steht 2,5 Meter unter Wasser!


Zur Gesamtsituation sei noch zu sagen, dass aktuell im Passau das Hochwasser leicht zurück geht, allerdings die gesmate Lage noch sehr unübersichtlich ist. Erschwert wird der Einsatz aktuell durch unbelehrbare Touristen...

 

Aktualisierung vom 05.06.2013 um 11:45 Uhr

Der Einsatzabschnitt, in dem unsere Kräfte eingesetzt werden, befindet sich in der Innenstadt Passaus, u.a. in der Grabengasse.

Die im Einsatz befindlichen Kräfte der FF Bessenbach und der FF Dammbach arbeiteten an den oben genannten Einsatzstellen bis um ca. 19.00 Uhr. Im Anschluss daran mussten sie ca. 20 km zu einer Duschmöglichkeit fahren. Anschließend ging es in die Unterkunft.

Heute früh um 6:30 Uhr begann wieder die Arbeit in dem genannten Einsatzabschnitt. Dort sind bisher 41 Einsatzstellen offen, die abgearbeitet werden müssen.

Erschwert wird allerdings aktuell die Arbeit, weil sich vermutlich hilfeleistende Menschen in Passau an dem Einsatzgerät der Feuerwehr bedient haben, und erst wieder Schaufeln, Besen und Wasserschieber organisiert werden mussten.

Die im Einsatz befindlichen Kameraden werden morgen ausgelöst, und die Fahrzeuge in Passau neu besetzt.